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12.4.2008 von Ralf.
Am 13.6.2000 ging’s los. Hermann kam von Blackforest zu mir ins Rheinland und wir fuhren am nächsten Tag gen Norden. Logisch, dass pünktlich um 9.00 Uhr bei der Abfahrt von oben nur noch Wasser kam, sonst nichts. Wir wussten da noch nicht, dass dieses Wetter von nun an, für die nächsten 14 Tage unser treuester Begleiter sein sollte. Aber, ein Mensch kann sich so ziemlich an alles gewöhnen, und das taten wir dann auch.
Das kleine Windschild an meiner XJR konnte mir die Wassermassen nicht vom Leib halten und außerdem stellte ich fest, dass es mir ohne Wasser auch nicht geholfen hätte. Also fuhren wir weil uns nichts anderes übrig blieb, durch das kurvenreiche Holland und das ebenso gerade Belgien. Wenigstens sind wir nicht eingeschlafen.
In Zeebrugge checkten wir in die Fähre ein die uns über Nacht bis nach Kingston upon Hull bringen sollte. Das war fein. Im Bauch des Schiffes trafen wir viele Biker die sehr wahrscheinlich auch nach England wollten. Zwei Typen mit ‘ner 750er Yamaha Enduro fielen uns auf weil sie Unmengen von wirklich dicken (ich meine richtig dicke) Kettenschlössern mit sich schleppten. Die Dinger waren so schwer, dass alleine damit das Zuladegewicht erreicht gewesen sein dürfte. Aber dafür haben sich die Gesellen die schwere Motorradkleidung gespart. Sch…nass aber die Karre sicher zu wissen, das ist wahre Liebe! Die Engländer fingen an mir zu gefallen, jedenfalls so lange, bis ich merkte, dass der eine ein Franzose war. Von da an gefielen mir die Franzosen auch. Den Rest des Eintrags lesen »
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